Knie und Hüften werden zu früh operiert.

Unter Experten steht fest, dass Ärzte zu häufig zum Messer greifen. Bei Knieoperationen etwa belegt Deutschland mit 206 Operationen pro 100 000 Einwohner den ersten Platz, wie OECD und Eurostat im Jahr 2008 ermittelten. Fast halb so oft setzen die schwedischen Ärzte das Skalpell ein; mit 110 Operationen folgen die Skandinavier auf Platz zwei. Am Ende der Vergleichstabelle findet sich Rumänien mit gerade einmal fünf Operationen.



Kaum anders sieht es bei den Hüftoperationen aus. Mit 289 Eingriffen belegt Deutschland auch hier den Spitzenplatz. Österreich folgt mit 174 Operationen und Zypern setzt mit 15 Hüfteingriffen das Schlusslicht. Erschreckend, wie häufig in Deutschland mittlerweile operiert wird. Aus Sicht der Kniespezialisten führen die Budgetvorgaben in den Krankenhäusern dazu, dass immer schneller operiert wird, weil damit Geld verdient werden könne. Aber: Auch niedergelassene Orthopäden greifen häufiger zum Skalpell, um die Mietkosten für die OP-Säle zu kompensieren.



Fazit:


Ein operativer Eingriff sollte die Letzte und nicht die Erste Maßnahme sein um eine Schmerzproblematik in den Griff zu bekommen. Denn auch wenn es scheinbar der einfachste Weg ist, so birgt er doch Risiken und langfristige Probleme in sich.

Natürlich ist es der scheinbar einfachere Weg. Übernehmen Sie Verantwortung, erarbeiten Sie zusammen mit Ihrem Therapeuten individuelle Lösungsansätze und nehmen Sie ihre Gelenkbeschwerden aktiv selber in die Hand.

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