Allergien - mein Therapieansatz

Aktualisiert: 5. Juli 2020

Allergien und Unverträglichkeiten können niemals isoliert oder symptomisoliert betrachtet werden sondern beinhalten immer die gesamte Kausalkette des Körpers.


Die Allergische Reaktion in Form von Schwellung, Niesen, Rötung, Jucken und Luftnot ist letztlich ein Zeichen der Hilflosigkeit des Organismus. Der Körper reagiert auf eigentlich ungefährliche Partikel mit allem was er zur Abwehr zu Verfügung hat.

Blockiert man nun die Abwehrreaktion bspw. mit Kortison, klingen die Symptome ab.





Meine Säulen der Allergie-Behandlung:

  1. Entgiftungsorgane stärken

  2. Nährstoffaufnahme verbessern

  3. Immunsystem modulieren + konfrontieren

  4. Nervensystem regulieren




Entgiftungsorgane stärken.

Jeder Organismus hat Schwachpunkte, sei es genetisch bedingt oder durch Lebensgewohnheiten. Diese lassen sich in der Augendiagnose gut ablesen. Die überforderten/gestressten Organe müssen unterstützt und durch Umverteilung entlastet werden.



Insbesondere gilt das für folgende Organe:

  • Leber

  • Niere

  • Darm

Denn nur wenn der Gesamtorganismus nicht mit Toxinen und Schlacken überlagert ist, kann die Stresssituation abgefedert und die Allergiesymptomatik reduziert werden.




Nährstoffaufnahme verbessern.

In diesem Punkt geht es v.a. darum, die gesunden Bakterienstämme im Darm wieder anzusiedeln und zu vermehren. Denn sie resorbieren die Nahrungsbestandteile und stellen dem Körper und Abwehrsystem die Nährstoffe zu Verfügung. Werden diese nicht ausreichend resorbiert kann der Körper nicht sein volles Potential ausschöpfen. Hierzu gehören selbstverständlich auch diätetische Maßnahmen.


30% unserer Immunzellen befinden sich im Darm.


Eine intakte Schleimhaut ist nicht nur im Darm wichtig sondern, sie sind auch potentielle Eintrittspforten für Keime und Allergene. Auf der Schleimhaut findet die erste Abwehrreaktion statt.


Die Kausalkette:

Schleimhaut intakt -> Darm intakt -> Nährstoff-Aufnahme intakt -> Immunsystem schlagkräftig




Immunsystem modulieren und konfrontieren.

Was über die Darmsanierung beginnt muss doch als zentraler Punkt weitergeführt werden.

Die Kunst in diesem Punkt ist es, die richtige Balance zwischen Konfrontation und Immun-Training zu finden.

Hier ist die passende Auswahl der Allergene (was möchte ich desensibilisieren?) entscheidend, so wie das richtige Maß der Konfrontation.


Durch die dauerhafte Konfrontation erkennt das Immunsystem letztlich, dass das Allergen nicht so gefährlich ist. Die Folge ist eine reduzierte Allergiesymptomatik.




Nervensystem regulieren.

Alle Stoffwechselvorgänge im Körper geschehen unter Beteiligung des Nervensystems, und somit auch die Entstehungen von Krankheiten und Allergien.

Ein ausgeglichenes Nervensystem ermöglicht einen unverkrampften Stoffwechsel.

Verkrampfungen führen zu Verengung der kleinen Adern die alles versorgen. Engstellungen bedeuten mangelnde Ver- und Entsorgung von Nährstoffen und Stoffwechselendprodukten.




Fazit

Allergien sind ein hoch komplexes Krankheitsgeschehen, welches sich auf vielen Ebenen abspielt. Wenn man die oben genannten Punkte positiv beeinflusst und therapeutisch gut begleitet, besteht eine gute Chance der Linderung bis hin zur Genesung.




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