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Orthomolekulare Medizin

Das Problem an der mikrobiellen Basis fassen.

Die Orthomolekulare Medizin ist in den USA 1978 als offizielles Heilverfahren in die Medizin eingeführt worden. Ziel dieser Therapie ist es, dem Organismus diejenige Menge an fehlenden Nährstoffen konzentriert zuzuführen, die eine Eigenregulation wieder herstellt. Die Orthomolekulare Medizin verwendet ausschließlich Substanzen, die natürlicherweise im menschlichen Organismus vorhanden sind und benötigt werden. Die Orthomolekulare Medizin basiert auf wissenschaftlichen, medizinischen und biochemischen Grundlagen.

Was umfasst eine Orthomolekulare Therapie?

Die Orthomolekulare Medizin setzt die Gabe von Nährstoffpräparaten sowohl zur Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens als auch zur Vorbeugung und zur Behandlung von Erkrankungen ein. Die Gabe erfolgt als Kapsel, Trinklösung als Injektionen oder Infusionen verabreicht.

Die Gabe von Mikronährstoffen erfolgt im physiologischen d. h. niedrigen Dosisbereich als Nahrungsergänzungsmittel; als bilanzierte Diät oder in höheren Dosen als pharmakologisch wirksames, apothekenpflichtiges Arzneimittel.

Die orthomolekulare Medizin versteht sich als Teil eines ganzheitlichen Therapiekonzeptes und nicht als Alternative zu herkömmlichen schulmedizinischen Verfahren.

 

Als begleitende, ergänzende Therapiemaßnahme hat sie das Ziel, die Versorgung des Körpers mit allen wichtigen Nährstoffen in optimalen Konzentrationen sicherzustellen. Dadurch können im günstigsten Fall Krankheiten verhütet  oder zumindest die Heilung von Krankheiten unterstützt werden.

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Was sind die Anwendungsgebiete der  Orthomolekularen Medizin?
  • Aufbau und Kräftigung des Körpers

  • Entgiftung und Ausleitung von Schwermetallen

  • Entzündungen

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Arthritis, Arthrose, Rheuma

  • Erkrankungen des Verdauungstrakts

  • Hauterkrankungen

  • Herz- Kreislauferkrankungen

  • Muskelkrämpfe

  • Osteoporose

  • Psychische Erkrankungen wie Angstzustände und Depressionen

  • Steigerung der Abwehrkräfte

  • Stoffwechselstörungen wie Diabetes, erhöhte Blutfettwerte

  • Begleitend bei Tumorerkrankungen

  • Vorzeitiges Altern (Anti-Aging-Therapie)

  • Wundheilungsstörungen

Vitamine und ihre einzelnen Aufgaben:
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Im Gegensatz zu anderen Säugetieren kann der Mensch Vitamin C nicht selbst synthetisieren und es muss von außen zugeführt werden. Dabei beruht dessen Wirkung einer Stärkung des Immunsystems auf seinen starken antioxidativen und damit zellschützenden Eigenschaften. Ascorbinsäure beugt so Erkältungen und grippalen Infekten vor. Dabei ist es zudem unerlässlich für verschiedene lebenswichtige Funktionen im Stoffwechsel. So ist Ascorbinsäure essentiell für die Kollagenbildung und fördert die Bildung von stabilem Bindegewebe. Es unterstützt die Wundheilung, wie zum Beispiel nach chirurgischen Eingriffen. Oral eingenommen hilft es bei der Aufnahme von Eisen im Darm, zum Beispiel im Rahmen der Therapie einer Anämie (Blutarmut: Mangel an rotem, sauerstofftragendem Blutfarbstoff Hämoglobin). Seine Anti-Aging Wirkung beruht unter anderem darauf, dass es die Stresshormone Adrenalin und Cortisol reguliert und eine Komponente der Steuerung der Sauerstoffzufuhr für die Zellen ist. Nicht zuletzt hat Vitamin C einen positiven Einfluss auf die Blutgefäße, die Haut und auf ein gesundes Wachstum von Haaren und Nägeln, und es regt die Fettverbrennung an

Vitamin B12 ist das wichtige Vitamin für die Energieproduktion in den Mitochondrien, dem Kraftwerk unserer Zellen. Zusätzlich beeinflusst es die Zellteilung positiv und ist für die Blutbildung (s.o.) essentiell. Im Rahmen seiner Fettstoffwechselwirkung beeinflusst es den Aufbau und Erhalt der Zellmembranen und Myelinscheiden positiv und stellt so u.a. einen Schutz für das Zentralnervensystem (Gehirn) dar.

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Als aktive Form und als Coenzym ist es an rund 100 verschiedenen Stoffwechselinteraktionen beteiligt. Es ist das wichtigste Coenzym im Aminosäurestoffwechsel (kleinster Eiweiß-Baustein) und reguliert die Umwandlung und den Einbau von Eiweißen. Es unterstützt das Immunsystem und trägt zur Bildung von Neurotransmittern im Nervensystem bei wie z.B der Bildung von Myelin (Ummantelung der Nerzenzellen für die Weiterleitung von Nervenimpulsen notwendig). Ebenso fördert es die Produktion von wichtigen Bestandteilen der Zellmembran, Fettstoffwechselprozessen und die Bildung von Hormonen.
Gemeinsam mit Vitamin B12 und Folat spieltVitamin B6 eine wichtige Rolle im Homocystein-Stoffwechsel. Dabei ist Homocystein ein schädliches Stoffwechselprodukt, das in höheren Mengen u.a. den Stoffwechsel von Nervenbotenstoffen stört. Ein erhöhter Spiegel im Blut stellt auch ein Risiko für Gefäßerkrankungen dar.

Folsäure ist essentiell für die Bildung von Hämoglobin, dem roten Blutfarbstoff (s.o.). Es ist wichtig für die Zellregeneration und Erneuerung. Während einer Schwangerschaft wird es in erhöhten Dosen zugeführt, weil es einen Defekt des Neuralrohres (offener Rücken) verhindert. Es senkt es den Homocystein- Spiegel, denn ein erhöhter Homocysteinspiegel ist ein direkter Hinweis auf einen Folsäuremangel. Wie oben bereits ausgeführt, kann ein erhöhter Homocysteinspiegel Herz-und Kreislauferkrankungen verursachen.

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Thiamin ist für den Energiestoffwechsel von Bedeutung - und damit besonders für den Herzmuskel und das Gehirn, weil diese viel Energie benötigen: Es hilft als Coenzym bei der Gewinnung von Energie aus Kohlenhydraten und Aminosäuren (= Bausteine der Eiweiße). Die Erregungsübertragung zwischen Nerv und Muskulatur geschieht ebenfalls mit Hilfe von B1. Das Vitamin beeinflusst zudem die Regeneration des Nervensystems nach Erkrankungen.
Außerdem stärkt es zusammen mit anderen B-Vitaminen im höheren Alter das Immunsystem und die kognitiven Funktionen. Auch wirkt es gegen (Gefäß-)Komplikationen bei Diabetes.

Vitamin D trägt zu einer normalen Funktion deines Immunsystems bei und sorgt durch die Aufnahme und Verwertung von Calcium und Phosphor für den Erhalt des normalen Calciumspiegels im Blut. Sollte Vitamin D Mangelware sein, scheidet dein Körper das vorhandene Calcium wieder aus, anstatt es zu verwerten. Darüber hinaus spielt Vitamin D eine Rolle bei der Erhaltung normaler Zähne, sowie einer normalen Knochen- und Muskelfunktion. Weiterhin übernimmt es eine Funktion bei der Zellteilung.

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Magnesium

Magnesium ist an der Bildung von mehr als 300 lebenswichtigen Enzymen im Körper beteiligt. Es entspannt die Muskulatur und verhindert so Muskelkrämpfe, aber es entspannt auch den Geist und gilt daher als natürliches Anti-Stressmittel. Am Herzen beugt es Rhythmusstörungen vor und ist insgesamt einer der wertvollsten Mineralstoffe für unseren Körper. Magnesium unterstützt ein hohes Niveau an Energie und Leistung, beides, sportlicher oder auch beruflicher Natur.