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Labordiagnostik

Ganzheitliche Labordiagnostik.

Eine gezielte ganzheitliche Labordiagnostik ist in vielerlei Hinsicht sinnvoll und kann insbesondere bei unklarer Krankheitsursache und bei der Gesundheitsförderung, viele Therapieansatzpunkte liefern. Ebenso bietet sie viele Möglichkeiten um den Erfolg einer Therapie zu bestätigen.


 

Als Ganzheitlicher Therapeut sehe ich allerdings den menschlichen Organismus als Zusammenspiel vieler dynamischer Komponente die sich nicht auf einzelne Laborparameter reduzieren lassen. Leider ist es mittlerweile auch in der Naturheilkunde häufig üblich, sich in Blutwerten zu verlieren, um eine Diagnose zu stellen. Dabei fehlt jedoch der Fokus auf die Wichtigkeit des Zusammenspiels der einzelnen Blut- und Körperkomponente als solches.

Wann ist eine ganzheitliche Labordiagnose sinnvoll?

BLUTUNTERSUCHUNGEN

  • Tumormarkerprofil

  • Hormonprofil

  • Fettstoffwechselprofil

  • Vitalprofil

  • Haarausfallprofil

  • Burnoutprofil

  • Blutgefäßprofil

 

MIKROBIOLOGISCHE UNTERSUCHUNGEN

  • Darmuntersuchung

  • Bakterielle und mykologische Untersuchungen

  • Diverse Abstriche

  • Zöliakie-Diagnostik

 

URINUNTERSUCHUNGEN

  • Drogenscreening

  • Melatonin

  • Gallensteinanalyse

Bei den genannten Untersuchungen handelt es sich lediglich um einen Auszug aus dem Leistungsspektrum der ganzheitlichen Labordiagnostik.

Die Laborauswertung erfolgt in freundlicher Zusammenarbeit mit dem Labor Dr. med U. Pachmann in Bayreuth sowie dem MVZ Labor hier in Münster.

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Bei Krebs: Maintrac

maintrac: Die Anzahl der ins Blut ausgeschwemmter und vorhandenen Tumorzellen kann bestimmt werden. Mit Hilfe dieser Zellen können auch außerhalb des Körpers Krebsmedikamente vor Einnahme auf Wirksamkeit überprüft werden. Therapiebegleitend kann maintrac den Erfolg einer Krebstherapie bereits während der Therapie überprüfen.

Krebs-Therapie Überwachung

Im Blut befindliche Tumor-Zellen sind die Voraussetzung für die Bildung von Metastasen. Mit der maintrac Methode können selbst kleinste Mengen an Tumorzellen im abgenommenen Blut aufgespürt werden.

 

Außerdem kann unterschieden werden, ob die Zellen noch aktiv sind oder bereits durch Chemotherapie oder Medikamente in den Zelltod getrieben werden. Innerhalb einer Krebs-Therapie kann so die Wirkung der Medikamente und der Chemotherapie überwacht werden.

Überwachung der adjuvanter Therapie

Steigt die Anzahl der aktiven, im Blut befindlichen Tumorzellen während der adjuvanten Therapie, erhöht sich auch das Risiko der Bildung von Metastasen. In diesem Fall gibt es die Möglichkeit, die Krebstherapie zu ändern. Je eher der Anstieg der Krebszellen bemerkt wird, desto schneller kann gehandelt werden.

Bleibt die Zahl der Krebszellen bei einer adjuvanten Krebstherapie gleich, ist es wahrscheinlich, dass die Zellen in einen schlafähnlichen Zustand versetzt wurden. Eventuell kann die Therapie gestoppt werden. Die weitere Entwicklung sollte beobachtet werden.

Sinkt die Zahl der Zellen, ist dies ein gutes Anzeichen für die Wirksamkeit der Therapie, die bis zu Ende durchgeführt und weiter beobachtet werden sollte.

Wirksamkeitsprüfung von Tumor-Medikamenten

Die Tumor-Medikamente können bereits vor der Einnahme auf deren Wirksamkeit auf die Krebs-Zellen geprüft werden.

Dem Blut von Brustkrebs- oder anderen Tumorpatienten wird außerhalb des Körpers das Medikament zugeführt und die Wirkung auf die Tumorzellen festgestellt. Das Ergebnis kann Therapie entscheidend sein.

 

Bestimmung der Merkmale von Tumorzellen

Die Eigenschaften von Tumorzellen können für die Therapie bestimmend sein. So werden z.B. beim Brustkrebs die Östrogenrezeptoren bestimmt, denn davon ist abhängig, ob mit Hormonhemmern weiter behandelt werden kann. Bei Lungen- und Darmkrebs gibt es genetische Merkmale die die Wirksamkeit bestimmter Medikamente (Tyrosinkinaseinhibitoren) vorhersagen. Alle diese und weitere Merkmale können wir an den zirkulierenden Tumorzellen testen.